Behandlung von Schnupfen

Behandlung von Schnupfen Bei Schnupfen nur sanft schnäuzen

Schon wieder Schnupfen! Zwei- bis viermal im Jahr haben Erwachsene im Schnitt eine Erkältung. Und die ist meist schuld an der Schnupfennase. Regel Nr. 1 lautet dann: Ruhe halten und viel trinken. Zusätzlich können beispielsweise Inhalationen sowie Nasensprays die Symptome lindern. Tritt Schnupfen hingegen als Symptom einer Sinusitis oder einer Allergie auf, können spezielle Behandlungsmaßnahmen erforderlich sein.

Schnupfen – was tun?

Bei Schnupfen möchten die meisten zunächst nur eines: die lästigen Symptome so rasch wie möglich lindern. Doch es ist auch deshalb gut, etwas gegen den Schnupfen zu tun, weil sich andernfalls zum Beispiel eine schmerzhafte Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln kann.

Als Basismaßnahmen bei Schnupfen haben sich folgende einfache Verhaltensregeln bewährt:

  • Gönnen Sie sich ein wenig Ruhe. Der Organismus braucht jetzt alle Kräfte, um sich gegen die Krankheiterreger zur Wehr zu setzen.
  • Trinken Sie viel, auf diese Weise wird die Verflüssigung des Nasensekrets begünstigt.
  • Inhalieren Sie heißen Wasserdampf. So werden die angegriffenen Schleimhäute befeuchtet und die Sekrete können sich besser lösen.
  • Halten Sie sich in warmen, aber nicht überheizten Räumen auf und befeuchten Sie die Raumluft (z. B. mit einem Schälchen Wasser auf dem Heizkörper).
  • Die Bestrahlung mit Rotlicht kann bei Schnupfen ebenfalls wohltuend wirken.
  • Rauchen Sie nicht und verzichten Sie auf Alkohol.

Schnäuzen – ja oder nein?

Nase hochziehen – das gehört sich einfach nicht! Oder etwa doch? Immer mehr Ärzte raten heute dazu, das Taschentuch ab und zu beiseite zu lassen. Der Grund: Beim Schnäuzen wird enormer Druck ausgeübt und das Sekret in die Nasennebenhöhlen gepresst. Das Risiko für eine Nasennebenhöhlenentzündung steigt! Falls Sie zwischendurch doch das Gefühl haben, sich schnäuzen zu müssen, dann halten sie dabei immer ein Nasenloch zu und putzen Sie sich möglichst vorsichtig die Nase. Danach das Papiertaschentuch unmittelbar entsorgen.

Wichtig: Versuchen Sie niemals, eine verstopfte Nase durch heftiges Schnauben frei zu bekommen. Denn dabei kann ein Druck entstehen, der bis zu 10-mal höher ist als beim Niesen.

Abschwellende Nasensprays & -tropfen

Ist die Nase verstopft, liegt das in der Regel daran, dass die Nasenschleimhäute angeschwollen sind. Dann bekommt man nicht mehr gut Luft und das Schnupfensekret kann nicht richtig abfließen. In diesem Fall können Schnupfen-Medikamente aus der Apotheke sinnvoll sein, die eine Abschwellung der Nasenschleimhaut bewirken.

Solche Schnupfenmittel enthalten oft den Wirkstoff Xylometazolin. Sie stehen als Nasensprays und Nasentropfen in geeigneter Dosierung für Säuglinge und Kleinkinder, Schulkinder und Erwachsene zur Verfügung. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Präparat das Richtige für Sie ist, fragen Sie Ihren Apotheker um Rat.

Wichtig: Die Anwendung von abschwellenden Nasensprays sollte ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht länger als sieben Tage durchgehend erfolgen. Lesen Sie hier mehr zur richtigen Anwendung von Nasenspray.
Wichtig für Eltern: Wählen Sie nur Schnupfen-Mittel, die speziell für Kinder in der jeweiligen Altersgruppe zugelassen sind – die Wirkstoffe sind hier entsprechend niedriger dosiert.

Salzhaltige Nasensprays

Neben wirkstoffhaltigen Nasensprays, die zu einer schnellen Abschwellung der Schleimhäute führen, gibt es auch salzhaltige Präparate auf Basis von Kochsalz- oder Meerwasserlösungen. Sie befeuchten und reinigen die Nasenschleimhäute und besitzen ebenfalls einen abschwellenden Effekt.

Salzhaltige Nasensprays: Effekte auf die Nasenschleimhaut

  • Befeuchtung der Schleimhäute (z. B. auch bei trockener Heizungs- oder Klimaanlagen-Luft)
  • Reinigung (z. B. Schleim, verkrustete Borken, Pollen, Krankheitserreger)
  • Leicht abschwellende Wirkung

Ihr Vorteil: Sie sind sehr gut verträglich und lassen sich in der Regel auch längerfristig anwenden. Das ist zum Beispiel hilfreich bei chronischem Schnupfen.

Spezielle Behandlung bei Schnupfen-Symptomen

Sollte Schnupfen als Symptom einer Sinusitis auftreten oder allergisch bedingt sein, sind oft spezielle Behandlungsmaßnahmen erforderlich. So kann bei einer bakteriell bedingten Nasennebenhöhlenentzündung die Einnahme von Antibiotika angezeigt sein. Ergänzend können aber auch hier abschwellend wirkende Nasensprays Linderung verschaffen. Liegt dem Schnupfen eine Allergie (z. B. Heuschnupfen) zugrunde, hat die Meidung des Allergens oberste Priorität. Zur Linderung der Symptome können dann zum Beispiel Tabletten mit Antihistaminika oder kortisonhaltige Nasensprays infrage kommen. Sprechen Sie dazu mit Ihrem behandelnden Arzt.

Tipp: Wird vermutet, dass Schnupfen als Nebenwirkung von Medikamenten auftritt („Rhinopathia medicamentosa“) sollte gemeinsam mit dem Arzt über einen möglichen Wechsel der Medikation nachgedacht werden.

Die besten Tipps bei Schnupfen

  • Viel trinken

    Viel trinken

    Viel trinken bei Schnupfen – dieser Ratschlag aus Großmutters Zeiten hat auch heute noch durchaus ihre Berechtigung. Der Grund: Die erhöhte Flüssigkeitszufuhr kann die Verflüssigung des Nasensekrets unterstützen und dadurch das Abfließen erleichtern. Ideal sind heißer Tee oder Wasser – bei Fruchtsäften und Limonaden ist aufgrund des hohen Zuckergehaltes Zurückhaltung geboten.

  • Inhalationen

    Inhalationen

    Ein altbewährtes Hausmittel bei Schnupfen ist die Inhalation. Durch das Einatmen heißer Dämpfe wird die Schleimlösung gezielt unterstützt. Ergänzend können Zusätze wie Kamille, Eukalyptus oder Pfefferminze helfen, die Nasenatmung zu verbessern. Mit einer Einschränkung: Für Kleinkinder und Säuglinge sind ätherische Öle aufgrund möglicher Nebenwirkungen nicht geeignet. Sprechen Sie dazu im Zweifel mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

  • Otriven gegen Schnupfen 0,1% Dosierspray ohne Konservierungsstoffe

    Otriven gegen Schnupfen 0,1% Dosierspray
    ohne Konservierungsstoffe

    Otriven gegen Schnupfen befreit die Nase bereits nach 2 Minuten. Dabei wirkt es nicht nur schnell, sondern auch langanhaltend. Die spezielle Dosierdüse ermöglicht eine genaue, einfache und vor allem praktische Applikation. Ein weiterer Vorteil: Das Dosierspray kommt ohne Konservierungsstoffe aus, das schont die Nasenschleimhaut.

    Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

    Weitere Informationen zum Produkt
    CHDE/CHOTRI/0008/18 – 20180305
  • Nasenspülung

    Nasenspülung

    Eine Nasenspülung kann bei Schnupfen wohltuende Effekte haben. Ganz „klassisch“ funktioniert es mit Salzwasser: Geben Sie etwas Salz in ein Glas warmes Wasser und ziehen Sie diese Flüssigkeit erst durch das eine und dann durch das andere Nasenloch nach oben. Wer es noch einfacher haben möchte, besorgt sich eine spezielle Nasendusche aus der Apotheke.

  • Raumluft befeuchten

    Raumluft befeuchten

    Trockene Raumluft ist Gift für gereizte Schnupfennasen. Daher immer gut lüften und die Luftfeuchtigkeit gezielt erhöhen – zum Beispiel mit einem Wäscheständer, der im Krankenzimmer aufgestellt wird. Auch ein Schälchen mit Wasser auf dem Heizkörper leistet gute Dienste.

  • Otriven Meerwasser mit Eukalyptus

    Otriven Meerwasser mit Eukalyptus:
    Schnupfen natürlich behandeln

    Otriven Meerwasser mit Eukalyptus befreit die Nase mit der Kraft aus der Natur. Die besondere Formel kombiniert die natürlichen abschwellenden Eigenschaften von 100% hypertonisiertem Meerwasser mit Eukalyptus.

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    Otriven Meerwasser mit Eukalyptus ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet.

    Weitere Informationen zum Produkt
    Marken sind Eigentum der GSK Unternehmensgruppe oder an diese lizensiert.
    CHDE/CHOTRI/0017/18a – 20180704
  • Wann zum Arzt bei Schnupfen?

    Wann zum Arzt bei Schnupfen?

    Schnupfen kann in der Regel mit geeigneten Mitteln aus der Apotheke und ergänzend eingesetzten Hausmitteln gut selbst behandelt werden. In manchen Fällen ist allerdings ein Arztbesuch ratsam. Das gilt zum Beispiel bei hohem Fieber und stark ausgeprägtem Krankheitsgefühl. Auch wenn sich im Bereich der Nasennebenhöhlen ein starkes Druckgefühl einstellt, das sich zum Beispiel beim Husten oder Bücken verstärkt, sollte der Arzt kontaktiert werden. Dasselbe gilt, wenn sich der Schnupfen nach sieben Tagen nicht bessern sollte.

    Bei Kindern sind darüber hinaus einige zusätzliche Hinweise zu beachten – hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Schnupfen bei Kindern.

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